Ich weiß nicht, wem es alles geht wie mir: Ich habe überhaupt erst vor kurzem und durch Zufall in einer Telko des VGSD von der Existenz und dem drohenden Inkrafttreten nebst aller potenziellen negativen Folgen der DSGVO erfahren. Seitdem habe ich fieberhaft nach einer Lösung gesucht, wie ich – als juristischer Laie – dieses Thema für mich einigermaßen rechtssicher und möglichst ohne graue Haare (noch mehr …) abhaken kann.

Die Suche danach führte zunächst über zahlreiche Word- und Excel-Vorlagen, die ohne umfangreiche Weiterbildung leider auch nicht zu verstehen waren zum Datenschutz-Guide von t3n für 99 EUR. Das war zwar schon sehr hilfreich in dem Sinne, dass man hier eindeutig verstehen konnte, dass diese Verordnung – eine Kopfgeburt von Bürokraten und Juristen aus Brüssel – zwar durchaus seinen Sinn hat, vor allem aber für Einzelunternehmer, kleine Büros oder auch Vereine Anforderungen stellt, die diese kaum erfüllen können, ohne wirklich tief in die Materie einzusteigen. Und genau für solche Späße hat unsereins ja zumeist keine Zeit.

Leider drohen nicht nur von staatlicher Seite drastische Bußgelder bei Nichteinhaltung, auch wird schon eine neue Welle von Abmahnungen durch Drecksack-Anwälte vorausgesagt, die eine nicht geregelte Gesetzeslage als lukratives Geschäftsmodell für sich entdeckt haben. (Es gilt also, die Datenschutzerklärung auf der eigenen Webseite dringendst DSGVO-konform zu machen!)

Während meiner weiteren Recherche stieß ich vor allem auf Software-Lösungen, die für Einzelunternehmer und kleine Büros massiv überdimensioniert sind – verbunden mit entsprechend überdimensionierten (laufenden) Kosten. Das konnte es also nicht sein.

Etliche Tage später fand ich dann endlich die Lösung für mich: dsgvo-vorlagen.de (Affiliate-Link)

Ich habe mich für den „Schritt-für-Schritt-Generator“ entschieden, nicht nur, weil der günstiger ist, als die Excel-Vorlage (derzeit für 165 EUR zu haben), sondern weil man wirklich mittels eines Interviews in 96 Schritten (!) durch die Erstellung des gesetzlich vorgeschriebenen „Verzeichnisses von Verarbeitungs­tätigkeiten“ und weiterer notwendiger Schritte geleitet wird und für viele Tätigkeiten bereits vorausgefüllte Formulierungen vorfindet. Auf diese Weise sollte es selbst dem wenig Interessierten Laien möglich sein, die Vorgaben der DSGVO einigermaßen sauber zu erfüllen.

Es bleibt zwar nicht aus, sich mit dem Thema wohl oder übel ein bisschen auseinanderzusetzen, und wahrscheinlich schadet es selbst als Einzelunternehmer nicht, sich zumindest einmal Gedanken zu machen, wo alles persönliche Daten erfasst und wie sie dann weiterverarbeitet werden. Mit Hilfe dieses Tools aber hält sich der Aufwand für die notwendigen Dokumentationen aber einigermaßen im Rahmen.

Ich kann euch auf jeden Fall empfehlen, dieses Tool einmal in Augenschein zu nehmen. Vor allem, falls ihr – wie ich bislang – noch ratlos seid, wie ihr dieses Thema angehen wollt.

Titelbild: dsgvo-vorlagen.de/DeinData UG