Das Achtelgeviert-Leerzeichen ist eines meiner liebsten feintypografischen Hilfsmittel. Ich zeige Euch in dieser Folge, wo und wie es eingesetzt wird, und wie Ihr mit nur wenig Aufwand eure typografische Finesse deutlich verbessert.

PS: Seit der Veröffentlichung dieser Folge im Jahr 2009 habe ich meine Meinung zur Handhabung des Achtelgeviert-Leerzeichens angepasst. Die „Typo-Bibel“ von Forsman de Jong rät bei Aneinanderreihung von Worten dazu, keine Leerzeichen zu verwenden, falls vor und nach dem Schrägstrich Begriffe stehen, die nur aus einem Wort bestehen. Sobald vor oder nach dem Schrägstrich ein Begriff aus mehr als einem Wort besteht, sollen Achtelgeviert-Leerzeichen zum Einsatz kommen. (Beispiel: Regen/Nebel, aber leichter Regen / dichter Nebel)

Beim Halbgeviertstrich verhält es sich ähnlich. Eigentlich ist kein Leerzeichen vorgesehen. An dieser Stelle sehe ich es allerdings nicht so eng und entscheide mich fallweise und abhängig von der verwendeten Schriftart für oder gegen Achtelgeviert-Leerzeichen vor und nach dem Strich.