Ein gutes Neues Jahr wünsche ich euch! (Auch wenn der Januar schon wieder ein gutes Stück fortgeschritten ist.)

Die Zeit, die gemeinhin „zwischen den Jahren“ genannt wird, bot mir die (leider) seltene Gelegenheit, die Erlebnisse des Jahres 2014 in Ruhe Revue passieren zu lassen. Dabei tauchten vor allem Begegnungen mit Menschen vor meinem inneren Auge auf, die mich auf die eine oder andere Weise bewegt haben. Vor diesem Hintergrund schreibe ich deshalb heute nicht über den letzten Kniff in InDesign oder die neuste Entwicklung bei der App-Produktion. Ich möchte vielmehr einen etwas persönlicheren Ansatz unternehmen. Here goes!

Einer der Hauptgründe, warum ich es liebe selbstständig zu arbeiten ist, dass ich einfach mehr herumkomme, als wenn ich fest angestellt wäre. So begegne ich regelmäßig Menschen, von denen ich noch etwas dazu lernen kann, die eine interessante Geschichte haben oder die mir zu einem neuen Blickwinkel auf Bekanntes verhelfen.

Ganz besonders aber freue ich mich über die raren Exemplare, in denen ich – mal mehr, mal weniger – meine eigenen Glaubenssätze wiedererkenne. Es ist einfach gut festzustellen, dass man mit einer gewissen Philosophie nicht allein ist. Deshalb war ich sehr erfreut, in den Wochen vor Weihnachten eine junge Mediengestalterin kennen zu lernen, deren Leben tatsächlich der sprichwörtliche Ponyhof ist!

Laura Harmening reitet seit ihrer Kindheit und hat sich voll und ganz den Pferden verschrieben. „Lauras Hof“ trägt die Überschrift „Ausbildung von Pferd mit Mensch“. Dies bedeutet – in kurzen Worten – eine artgerechte Ausbildung des Pferdes UND seines Menschen mit dem Ziel, aus beiden ein Team zu machen. Auch wenn man eigentlich annehmen sollte, dass dies für Pferdebesitzer eine Selbstverständlichkeit sein müsste, ist dies in der Realität keineswegs immer der Fall (und hier spreche ich sogar aus eigener Erfahrung!).

Ermutigt von Freunden und der Familie machte sie sich 2013 mit diesem Konzept nebenberuflich selbstständig. Was mich daran so freut, ist die Tatsache, dass es eine junge Frau gewagt hat, den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen. (www.lauras-hof.de)

Dabei geht es gar nicht darum, dass hier vielleicht eines Tages Arbeitsplätze geschaffen oder Steuern generiert werden, oder worüber sich der Staat sonst so freuen würde. Nein, ich finde es nach wie vor großartig, wenn Menschen ihr Leben selbst in die Hand nehmen, auch wenn dadurch eine erhöhte Chance besteht, zu scheitern. (Wobei das wieder eine merkwürdige, typisch deutsche Eigenheit ist, unternehmerische Lernprozesse und die unumgänglichen Fehler als persönliches Versagen wahrzunehmen. In anderen Ländern gehört es quasi zum guten Ton, mindestens ein Mal im Leben Insolvenz angemeldet zu haben.)

Dass dieses Engagement in Lauras Fall über den Weg in die Selbstständigkeit geschah, gefällt mir natürlich deshalb, weil sie mich dabei ein wenig an mich selbst vor zehn Jahren erinnert. Prinzipiell aber freue ich mich einfach darüber, wenn Leute heute einen Plan haben und wirklich für eine Sache brennen. Das ist innerhalb der viel zitierten „Generation Y“ ja alles andere als selbstverständlich.

Dieses „Feuer“ nehme ich mir zum Vorbild und werde in diesem Jahr Grafik-Schrubber und Publishing-Pilot so weiterentwickeln, dass ich euch mit meinen Services noch besser, passgenauer und umfassender bei euren Projekten unterstützen kann. Zudem werden auch wieder monatlich neue SchrubberTV-Folgen erscheinen. Bleibt also gespannt!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein erfolgreiches Jahr und freue mich auf viele schöne gemeinsame Jobs!

[pullquote align=“left“]www.lauras-hof.de[/pullquote]